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Tipp6: Umlaute in Dateinamen mit Ö Ä Ü nicht lesbar

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Tipp6: Umlaute in Dateinamen mit Ö Ä Ü nicht lesbar

Beitragvon schnellie » Sonntag 22. November 2009, 13:53

Mein Ubuntu läuft nun seit einiger Zeit komplett mit UTF-8 als Zeichensatz... Doch leider wurden meine Dateinamen unter Windows mit einem anderen Zeichensatz (meist iso-8859-x) dargestellt. Das Ergebnis ist, dass ich nun unter meinem Linux (Kubuntu) bei einigen Programmen (Konqueror, Amarok, Dolphin, Kaffeine, Dragon-Player, MPlayer, VLC-Mediaplayer ...) folgende Fehlermeldung erhalte, sobald ichg sie versuche zu öffnen oder sie um zu benennen:
Die Datei oder der Ordner Hier_Fehlt_Ein_�(Ü)_und_hier_ein_�(Ä).doc existiert nicht.


TIPP 6:
Auf der Konsole oder Shell geht es ganz einfach die entsprechenden Dateien automatisch umbenennen zu lassen... Dazu musst Du (z.B. bei *ubuntu) einfach nur das Paket "convmv" installieren:
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
sudo apt-get install convmv


Mit "convmv" kannst Du sehr gut rekursiv ganze Ordnerstrukturen umwandeln lassen... Der Befehl, den ich am meisten benutze ist:
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
convmv -f iso-8859-15 -t utf8 -r /Pfad/zumOrdner/Oder/zurDatei --notest

ODER
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
convmv -f iso-8859-1 -t utf8 -r /Pfad/zumOrdner/Oder/zurDatei --notest


-f=von -t=nach -r=rekursiv --notest=Machen und nicht testen...

Wenn Du erstmal nur testen willst, was ich auf jeden Fall einem Anfänger rate, dann lasse den Parameter --notest einfach weg!

{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
convmv --help
...
USAGE: convmv [options] FILE(S)
-f enc     encoding *from* which should be converted
-t enc     encoding *to* which should be converted
-r         recursively go through directories
-i         interactive mode (ask for each action)
--nfc      target files will be normalization form C for UTF-8 (Linux etc.)
--nfd      target files will be normalization form D for UTF-8 (OS X etc.)
--qfrom    be quiet about the "from" of a rename (if it screws up your terminal e.g.)
--qto      be quiet about the "to" of a rename (if it screws up your terminal e.g.)
--exec c   execute command instead of rename (use #1 and #2 and see man page)
--list     list all available encodings
--lowmem   keep memory footprint low (see man page)
--nosmart  ignore if files already seem to be UTF-8 and convert if posible
--notest   actually do rename the files
--replace  will replace files if they are equal
--unescape convert%20ugly%20escape%20sequences
--upper    turn to upper case
--lower    turn to lower case
--parsable write a parsable todo list (see man page)
--help     print this help


Wer mehr Arbeit haben möchte, oder "convmv" nicht installieren kann, sollte sich die nächsten Tipps anschauen:

TIPP 6a:
mv ist der Befehl um Dateien zu verschieben oder auch umzubenennen! Sonderzeichen einfach durch ein Fragezeichen ersetzen!

{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
mv Dieses\ Lied\ m?sste\ umbenannt\ werden.mp3 Dieses\ Lied\ müsste\ umbenannt\ werden.mp3

oder
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
mv Dieses\ Lied\ m�sste\ umbenannt\ werden.mp3 Dieses\ Lied\ müsste\ umbenannt\ werden.mp3


ACHTUNG: Ganz wichtig ist es, dass Du Leerzeichen in Dateinamen mit einem Backslash (\) escapen musst! Sonst gibt es eine Fehlermeldung wie:
mv: angegebenes Ziel „werden.mp3“ ist kein Verzeichnis


{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
mv --help
Aufruf: mv [OPTION]... [-T] QUELLE ZIEL
 oder:  mv [OPTION]... QUELLE... VERZEICHNIS
 oder:  mv [OPTION]... -t VERZEICHNIS QUELLE...
Umbenennen von QUELLE in ZIEL, oder QUELLE(en) in VERZEICHNIS verschieben

Erforderliche Argumente für lange Optionen sind auch für kurze erforderlich.
      --backup[=KONTROLLE]     vor Entfernen Sicherung anlegen
  -b                           wie --backup, akzeptiert aber keine Argumente
  -f, --force                  vor Überschreiben nicht nachfragen
  -i, --interactive            vor Überschreiben nachfragen
  -n, --no-clobber             bestehende Dateien nicht überschreiben
Wenn mehr als eine Option von -i, -f und -n angeben wird, so gilt die letzte.
      --strip-trailing-slashes  Schrägstriche vom Ende jedes QUELLE‐Arguments
                                 entfernen
  -S, --suffix=SUFFIX          die normale Sicherungs‐Erweiterung überschreiben
  --target-directory=VERZ  alle Quellen in Verzeichnis VERZ verschieben
  -u, --update                 nur ältere oder brandneue Dateien verschieben
  -v, --verbose                Erklärung über Abläufe ausgeben
      --help     diese Hilfe anzeigen und beenden
      --version  Versionsinformation anzeigen und beenden

Der Anhang für Sicherheitskopien ist ~, außer wenn er --suffix oder
SIMPLE_BACKUP_SUFFIX gesetzt wurde. Die Versionskontrolle kann mit
--backup oder VERSION_CONTROL gesetzt werden. Mögliche Werte sind:

  none, off       Niemals Sicherung erzeugen (selbst wenn --backup
                    angegeben wurde)
  numbered, t     Erzeugen von nummerierten Sicherheitskopien
  existing, nil   Nummeriert wenn nummerierte Backups existieren, sonst einfach.
  simple, never   Immer einfache Sicherheitskopien erzeugen


TIPP 6b: Da Du ja nicht weißt, welche Sonderzeichen im Dateinamen vorkommen, reicht es (je nach Shell) aus, wenn Du nur den Anfang der Datei eintippst und dann die Tabulatortaste (evtl. mehrfach) drückst. Z.B.
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
Dieses\ Lied\ <TAB-TASTE DRÜCKEN>

Wenn mehrere Dateien den gleichen Anfang bis zum Sonderzeichen haben, dann klappt das nicht. Da kannst du dann einfach die Sonderzeichen durch ein Fragezeichen (?) als Platzhalter ersetzen!

TIPP 6c: Mit dem Programm "mc" (Midnight Commander; das kostenlose Linux-Gegenstück vom berühmten Norton Commander) geht es auch ganz sehr gut! Ganz besonders, wenn am Anfang unbekannte Sonderzeichen sind. Um den "mc" zu installieren unter Ubuntu einfach
{L_CODE}: {L_SELECT_ALL_CODE}
sudo apt-get install mc
eingeben... Den mc startest du dann einfach mit mc oder sudo mc, falls deine Rechte nicht ausreichen. Dann nur die Datei auswählen, die du umbenennen willst und die F6-Taste drücken. In das darauf erscheinende Dialogfeld gibst du in der Zeile "nach:" einfach den neuen Dateinamen an!

Viel Spaß :-)



Dieses Beispiel sollte ohne Probleme mit Kubuntu, Ubuntu, Edubuntu, Xubuntu und *ubuntu (11.04 Natty Narwhal, 10.10 Maverick Meerkat, 10.04 LTS Lucid Lynx, Karmic Koala 9.10, Jaunty Jackalope 9.04, Hardy Heron 8.04, Gutsy Gibbon 7.10, Feisty Fawn 7.04, Edgy Eft 6.10, Dapper Drake 6.06 LTS) und neueren Versionen funktionieren!
Liebe Grüße
Thorsten alias Schnellie...


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Re: Tipp6: Umlaute in Dateinamen mit Ö Ä Ü nicht lesbar

Beitragvon abc » Freitag 22. Oktober 2010, 10:46

6a
Sonderzeichen einfach durch ein Fragezeichen ersetzen!

Danke, hat mir sehr geholfen.
abc
 


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