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Rotkäppchen und der Wolf

Alles was uns zum lachen, schmunzeln, runzeln bringt gehört in dieses Forum...

Rotkäppchen und der Wolf

Beitragvon Mad-Dog » Samstag 3. Januar 2004, 00:12

Das Luder mit dem roten Käppi


Um die Oma zu besuchen, im Korb ´ne Flasche Wein und Kuchen,

ging Rotkäppchen durch den finst´ren Wald.

Natürlich kam der Wolf dann bald.

Er hatt´ schon länger nichts gegessen und wollt´ das arme Ding nun fressen.

'Na gut,' sprach sie, 'wenn das so ist und Du mich doch am Ende frisst,
dann ist es eben einerlei!

Doch hätt´ ich gern drei Wünsche frei. Der Wolf, der wollte nicht so
sein und ließ sich auf den Handel ein.

'Der erste Wunsch,' so sagt sie ihm, 'ich wär so gern mit Dir intim!'

Der Wolf sprach: 'Das ist kein Problem! Das ist mir äußerst angenehm!'

Und nahm das Mädchen richtig ran, denn schließlich war der Wolf ein Mann.

'Der zweite Wunsch,' sprach sie verstohlen, 'kannst Du das nochmals
wiederholen?!'

Wenn seine Knie auch schon ganz weich, sprach er jedoch: 'Das hab´n wir
gleich!'

Doch langsam wurd es ihm zur Qual: Rotkäppchen wollt´ ein drittes Mal!

Und als er auf dem Mädchen parkt, ereilt den Wolf der Herzinfarkt.

Grad zog sie sich ihr Höschen an, da kam vorbei der Jägersmann.

Er sieht des Wolfes Missgeschick und sagt mit vorwurfsvollem Blick:

'Rotkäppchen, sag mal, also bitte!!

Das war die Woche schon der Dritte!'
Gruss

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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:19

Rotkäppchen wie es der Chemiker seinen Kindern erzählt

Für das aus der Reaktion eines unbekannten Chemikers mit seinem weiblichen Reaktionspartner, der im folgenden kurz mit dem Trivialnamen "Mutter" bezeichnet wird, hervorgegangene Produkt hat sich in der internationalen Nomenklatur der Name 'Rotkäppchen' allmählich durchgesetzt, da das seinen Kopf bedeckende Kunstfasergewebe mit dem roten Phenazinfarbstoff Safranin gefärbt war.
Aus einer Veröffentlichung in Carnevalistica Chimica Acta 11,11 entnahm die Mutter, daß der weibliche Reaktionspartner der Reaktion, bei der sie ihrerseits gebildet worden war - im folgenden mit "Großmutter" bezeichnet - einem Angriff von Stoffwechselprodukten von Bakterien ausgesetzt war.
Die Großmutter reagierte exotherm, was an einer negativen Reaktionswärme zu erkennen war, die von ihrer Oberfläche an die sie umgebende Gasphase abgegeben wurde. Zur Erhöhung ihrer Aktivierungsenergie hatte sich die Großmutter auf einem sonst zu Reacrationszwecken des menschlichen Körpers dienenden Gestell ausgebreitet.
Die Mutter entnahm ihrer Chemikaliensammlung einige Flaschen mit Reagenzien, die geeignet waren,
die schädlichen bakteriellen Stoffwechselprodukte nebst ihren Präparatoren aus der Großmutterlauge auszufällen. Die Reagenzien verpackte sie bruchsicher in einem mit Holzwolle ausgekleidetem Tragegestell und beauftragte Rotkäppchen, dieses zur Großmutter zu befördern, es ermahnend, nicht das durch silikatische Gesteinsstuecke befestigte Wegesystem zu verlassen.
Durch Anthocyaninfarbstoffe enthaltende Blütenblätter ließ es sich doch in die Cellulose-Lignin-Chlorophyll-Vorräte links und rechts der Wege locken. Dort begegnete es einem entlaufenen Versuchstier des physiologisch-chemischen Institutes namens Wolf.
Dieses prüfte eingehend die Reagenzien und erkundigte sich nach ihrem Verwendungszweck. Der Wolf, der nach einer Substanz suchte, um in seiner Verdauungsapparatur einen neuen Ansatz fahren zu können, kam auf den Gedanken, dazu Großmutterfleisch als geeignetes Substrat zu verwenden. Er legte rasch den Weg zur Großmutter zurück.
Da das Tier annahm, daß Großmutterfleisch leicht oxydierbar sei, legte es auf schnelles Arbeiten Wert und verwendete nicht wie bei früheren Reaktionsansätzen die von ihm entwickelte Fleischzerkleinerungsapparatur, die nach ihrem Erfinder auch Fleischwolf genannt wird, sondern zwängte die Großmutter in einem Stück in seinen Weithalskolben. Da sich der angreifenden Säure jetzt nur eine geringe Oberfläche bot, war die Reaktionsgeschwindigkeit natürlich sehr niedrig, und der Wolf legte sich auf ein von vier Stativen gehaltenes Liegegestell. Um Wärmeverluste an die Umgebung zu vermeiden, isolierte er sich mit Kleidung und Federbett der Großmutter.
Das Rotkäppchen, das bald eintraf, identifizierte den Wolf infolge zu oberflächlicher Analysemethoden als Großmutter. Es begann vorsichtig, den aliquoten Teil einer mitgefuehrten Reagenzlösung in den vermeintlichen Großmutterhals einzupipettieren. Der Wolf, der wegen der Reaktionshemmung in seinem Magen dringend einen Katalysator benötigte, glaubte diesen unter den Reagenzien zu erkennen und füllte sie alle in sich hinein, einschließlich Rotkäppchen und der ganzen Flasche Barbitursäurederivat, das der Großmutter eigentlich als Schlafmittel hätte dienen sollen.
Zur Erklärung dieses experimentellen Fehlers sei bemerkt, daß er mit sauberem präparativen Arbeiten nicht vertraut war. Die danach zu erwartende Wirkung trat schnell ein. Der aufsichtsführende Chemiker, der vom Institut über das Entlaufen des Versuchstiers informiert worden war, fand den Wolf in diesem Zustand vor. Durch starkes Stoßen in der Bauchapparatur wurde er auf eine vorschriftswidrige Beschickung aufmerksam. Er öffnete die Apparatur und konnte Großmutter und Rotkäppchen ziemlich intakt entnehmen.
Sie waren kaum angeätzt. Den Wolf, dessen Außenwände durch das starke Stoßen schon Sprünge aufwiesen, zertrümmerte er vollständig und warf ihn auf den Abfallplatz. Die beiden isolierten Substanzen wurden durch die plötzliche Lichteinstrahlung in einen angeregten Zustand versetzt. Die schüssige Energie wurde in Form von Translations-, Rotationsund Oszillationsbewegungen abgegeben. Der Vorfall wurde in einer Zuschrift an die Herausgeber von Grimms Annalen der Chemie veröffentlicht.
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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:23

Hänsel und Gretel auf Neudeutsch

aka Murat & Aische!
Murat und Aische gehen dursch Wald, auf Suche nach
korrekte Feuerholz.
Aische fragt Murat: Hast Du Kettensäge, Murat?
Murat: Normal! Hab isch in meine Tasche, oder was!?
Auf der Suche nach korrekte Baum, verirrten sie
sisch krass in de Wald.
Murat: Ey scheissse, oder was!? Hast du konkrete
Plan, wo wir sind, oder was!?
Aische: Ne scheissse, aber isch riesche Dönerbude!
Murat: Ja fäääätt!
Aische: Normal, da vorn an den Ecke!
So fanden schließlich dursch Aisches korrekte siebte
Döner-Such-Sinn den Dönerbude. Sie probierten von
jede Döner. Plötzlich kamm voll den krasse Frau und
fragte: Was geht, warum beisst ihr in meine Haus?
Als Strafe sperrte den Hexe Murat in krass stabile
Käfisch. Zu Aische sagte sie: Du Frau, du kochen für
misch! Und verkaufen die Döner an den Theke.
Murat wurde gemästet bis korrekt fett für Essen.
Doch ein Tag hatte Aische einen fixe Idee. Sie fragte:
Wie geht dem mit den Dönerbrotofen?
Hexe: Was geht? Bist du scheissse im Kopf, oder was?
Aische: Normal, isch hab kein Plan, zeigen mal, wie
geht!
Hexe: Machen das! Komm her und mach den Augen auf!
Aische: Gut!
Den Hexe bückte sisch, um den Dönerofen anzuschmeissen.
In den Augenblick Aische kickte mit korrekten
Kick-Box-Kick in die fette Arrsch.
Den Hexe sagte: Aaaahhh, scheissse, was geht? Isch
fall direkt in die Scheisendreck Ofen! Oder was!?
Aaaahhh isch hab krasse Schmerzen!
Aische freute sisch und sagte: Korrekt, den alte is
konkret Tod!
Murat: Ey Aische, krasse Idee!
Aische: Normal! Oder was!?
Murat: Lass misch aus die scheisss Käfisch, Alder!
Aische: Is korregt, warte, isch mach Tür auf!
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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:25

Rotkäppchen von einem Programmierer erzählt

Es existete 01h mal ein kleines Mädchen, das defaultmässig ein AddOn mit Farbcode 12 auf dem Kopf trug. Aus diesem Grund war es in allen Systemen unter dem Alias "Red Cap", bzw. der ID "RC", bekannt.RC's $HOME war das Haus seiner ParentIDs und so erhielt es eines Tages den command, eine shell voller erfrischendem Equipment zum $HOME seiner ParentParentID zu moven.
Also crunchte es Bandsalat, Mäuse, einen Apple, jede Menge Sauce Code, SoftICE und anderen Junk Food in die shell und wollte disconnecten. Seine ParentID übergab noch ein Warning: "Arbeite mit Fehlerkorrektur, meine child-ID, das routing führt Dich passthrough durch eine tree collection, die voller danger ist ! CRASHE also die shell zu Deiner ParentParentID und disab'le den error, rechts oder links vom routing abzukommen! Und nimm bitte noch einen BackBone für den FIDO mit, ja?".
RC bestätigte mit Errorlevel 0 und disconnectete. Als es jedoch gerade passthrough durch die trees wollte, tauchte ein feindlicher carrier mit der ID "WOLF" so überraschend auf, daß RC einen connect nicht mehr verhindern konnte. WOLF hatte RC sofort an seinem *'C' erkannt und war ganz darauf programmiert, RC's CRC-Summen zu hacken, um seine Fehlerkorrektur zu disablen und es auf eine abgelegene Bitmap zu locken.
Doch RC befand sich zum Glück im Protected Mode und setzte Errorlevel 100: "Access denied, Wolf", repliete es, "ich muß meiner ParentParentID diese Shell erquickenden Equipments crashen und habe keine subrouting privileges!". Danach beendete es das negotiating mit ALT-H und setzte sein routing fort. WOLF hatte inzwischen einen enormen Mangel an Input und so besann er sich eines Trojans. Er benutzte einen nicht-postzugelassenen Carrier und war somit wesentlich früher beim $HOME von RC's ParentParentID als RC.
Sofort machte er sich daran, einen account zu erhacken. Die ParentParentID hatte eine door in ihrem $HOME installiert, die jedoch durch ein Passwort geschützt war. "Enter your ID and Password, please !" vernahm er von drinnen. "RC, Erquickendes Equipment" rief WOLF mit gepatchter Stimme. Die ParentParentID fühlte sich wie in GURU'S HEAVEN, dass ihre ChildChildID einmal wieder mit ihr connectete und vergaß dabei völlig jede Vorsicht vor "Trojan Wolfes". Sobald WOLF jedoch access hatte, disablete er die ParentParentID und machte sie sofort zu seinem Input. Dann kopierte er ihre Oberfläche und ging auf Stand By.
Einige Einheiten später kam auch RC an und loggte sich ein. Das $HOME der ParentParentID schien unverändert, jedoch kam ihm der owner irgendwie FAKE vor. "ParentParentID, warum hast Du so eine lange Leitung ?" fragte es. "Damit ich besser in der Badewanne chatten kann!" sagte WOLF.
"ParentParentID, warum hast Du so große Festplatten?". "Damit ich besser saugen kann!"
"ParentParentID, warum hast Du so große Tasten?" "Damit ich Dich besser DELETEN kann!".
Und mit diesen Worten jumpte WOLF auf RC und machte es zu seinem Input. Danach fühlte er sich buggy wie nach einem 10-Stunden-Chat und switchte alsbald zum sleep mode.
Wenig später kam ein befreundeter Virenjäger aus der Nahzone vorbei und fand das $HOME der ParentParentID DOWN. Da ihr System sonst recht stabil lief, beschloß er, das $HOME vorsichtshalber einmal abzuscannen. Schon beim ersten Ansehen des directorys von $HOME fand er WOLF mit der kopierten Oberfläche der ParentParentID im Sleep Mode und den IDs als Input. "FATAL ERROR, SYSTEM HALTED!" dachte der Jäger. "Und das einen Tag, bevor sie mir Hero's Quest XII kopieren wollte :-(". Doch in diesem Moment hörte er voices aus dem High-Ram des WOLF:
"12h?" - "Ja!"
"14h?" - "Ja!"
"16h?" - "Ja!"
"17h?" - "Ja!"
"1Bh, 1Eh?"
"Limit überschritten!"
"Aha !", dachte der Virenjäger, "sie spielen virtuelles Skat ! Das BIOS von WOLF scheint ja recht buggy zu sein. Dann kann ich sie vielleicht noch undeleten!". Er schlich sich zu WOLF und machte vorsichtig einen cut knapp über dem Bootsektor. "Ohne 03h, play 04h, Cache 05h, Schneider 06h, V*bis 07h, announced 08h, geloosed 10h, again 20h, Contra 40h, Supra 80h, Du spreadest!" vernahm er aus dem HOLE im WOLF. "Connect!" begrüßte er die beiden, "wie sind Eure settings ?". "Thanx für das Bonus-Life!" repliete die ParentParentID und RC appendete: "Das war echt knapp, denn ich glaub', wir hatten echt keine Lifes mehr auf dem Level, ey!".
Damit der Patch an WOLF möglichst hidden blieb, editierte der Jäger ihn noch etwas, installierte den STONED-Virus, welcher perfekt das Gewicht von Steinen simuliert und closete ihn dann wieder.
Als WOLF kurz darauf nach "active" switchte, dauerte das bootstrapping fast doppelt so lange wie gewöhnlich. "Boah, bin ich stoned", brummte WOLF, als er endlich gebootet hatte, "diese IDs machen mich echt buggy !". "Ich muß dringend meine performance tunen!" dache er bei sich und quittete, um etwas frische Bytes zu schnappen. Kaum ausgeloggt, bemerkte er ein "WARNING: critical water level!" und wollte sich aus einem Brunnen etwas Wasser leechen. Das war jedoch genau die condition, auf die der Stoned Virus nur gewartet hatte. Er schlug erbarmungslos zu, indem er eine riesige Stone-Simulation hochfuhr. Mit über 2000 cps wurde WOLF in den Brunnen downgeloadet.
Die ParentParentID, RC und der Virenjäger feierten jedoch einen großen Multiline-Chat und wenn sie nicht deletet sind, so phreaken sie noch heute.
Und die Moral von der Geschicht?

DAS LEBEN IST NUR EIN EINZIGES SCHLECHTES ADVENTURE!
... ABER DIE GRAFIK IST SAUGEIL!!!
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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:26

Mathematiker-Märchen

Es war einmal (t = t0) ein huebsches kleines Maedchen mit dem Namen Polly Nom. Das streunte ueber ein Vektorfeld, bis es an den unteren Rand einer riesigen singulaeren Matrix kam.

Polly war konvergent, und ihre Mutter hatte ihr verboten, solche Matritzen ohne ihre Klammern zu betreten. Polly hatte diesen Morgen gerade ihre Variablen gewechselt und fuehlte sich besonders schlecht gelaunt. Sie ignorierte diese nicht notwendige Bedingung und bahnte sich ihren Weg durch die komplexen Elemente der Matrix. Zeilen und Spalten umschlossen sie von allen Seiten, an ihre Oberflaechen schmiegten sich Tangenten. Sie formte sich immer multilinearer.

Ploetzlich beruehrten sie drei Aeste einer Hyperbel an einem gewissen singulaeren Punkt. Sie oszillierte heftig, verlor jegliche Orientierung und wurde voellig divergent. Sie erreichte gerade einen Wendepunkt, als sie ueber eine Quadratwurzel stolperte, die aus einer Fehlerfunktion herausragte, und kopfueber einen steilen Gradienten hinunterstuerzte. Einmal mehr abgeglitten fand sie sich offensichtlich allein in einem nichteuklidischen Raum wieder. Aber sie wurde beobachtet. Der glatte Nabla-Operator Curly lauerte rotierend auf ein inneres Produkt. Als seine Augen ueber ihre kurviglinearen Koordinaten glitten, blitzte ein singulaerer Ausdruck ueber sein Gesicht. Ob sie wohl noch immer konvergiert, fragte er sich. Er beschloss sie sofort unsittlich zu integrieren. Polly hoerte das Rauschen eines gewoehnlichen Bruchs hinter sich, drehte sich um und sah Curly mit extrapolierter Potenzreihe auf sich zukommen. Mit einem Blick erkannte sie an seiner degenerierten Kegelschnittform und seinen Streutermen, dass er nichts Gutes im Schilde fuehrte.

- "Heureka", sagte sie schwer atmend.
- "Halloechen", erwiderte er. "Was fuer ein symmetrisches kleines Polynom du bist. Wie ich sehe, sprudelst du ueber vor Secs."
- "Mein Herr", protestierte sie, "bleiben sie mir vom Leibe, ich habe meine Klammern nicht an."
- "Beruhige dich, meine Kleine, deine Befuerchtungen sind rein imaginaer", sagte unser Operator verbindlich.
- "Ich, ich", dachte sie, "vielleicht ist er am Ende homogen?"
- "Welcher Ordung bist du?" forderte der Rohling jetzt zu wissen.
- "Siebzehnter" erwiderte Polly. Curly blickte luestern drein.
- "Vermutlich hat bis jetzt noch nie ein Operator auf dich gewirkt" meinte er.
- "Natuerlich nicht" rief Polly entruestet, "ich bin absolut konvergent".
- "Na komm" sagte Curly, "ich weiss ein dezimales Plaetzchen, wo ich dir die Beschraenktheit nehmen koennte."
- "Niemals", entruestete sie sich.
- "Div grad", fluchte er mit dem widerlichsten Fluch, den er kannte. Seine Geduld war am Ende. Curly liebkoste ihre Koeffizienten mit einem Logarithmenstab, bis sie voellig potenzlos ihre Unstetigkeit verlor. Er starrte auf ihre signifikanten Stellen und begann, ihre undifferenzierbaren Punkte zu glaetten. Arme Polly. Alles war verloren. Sie fuehlte, wie seine Hand sich ihrem asymptotischen Grenzwert naeherte. Bald wuerde ihre Konvergenz fuer immer verloren sein. Es gab kein Erbarmen, Curly war ein zu gewaltiger Operator. Er integrierte durch Substitution. Er integrierte durch Partialbruchzerlegung. Dieses komplexe Ungeheuer waehlte sogar einen geschlossenen Zugang, um mittels dem Integralsatz zu integrieren. Welche Schmach, waehrend der ersten Integration schon mehrfach zusammenhaengend zu sein! Curly operierte weiter, bis er absolut und restlos orthogonal war. Als Polly an diesem Abend nach Hause kam, bemerkte ihre Mutter, dass sie an mehreren Stellen gestutzt worden war. Zum Differenzieren war es jetzt zu spaet. In den folgenden Monaten nahm Polly monoton ab. Schliesslich blieb nur noch eine kleine pathologische Funktion uebrig, die ueberall irrationale Werte annahm und endlich dem Wahnsinn verfiel.

Die Moral von unserer kleinen, traurigen Geschichte:
Wenn Sie Ihre Ausdruecke konvergent halten wollen, geben Sie ihnen nicht einen einzigen Freiheitsgrad.
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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:27

Rotkäppchen auf Amtsdeutsch

Im Kinderanfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschuhlte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbedeckung gewohnheitsmässig Rotkäppchen genannt zu werden pflegt. Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und Pflegebedürftigkeit machte, worauf die Mutter der R. dieser die Auflage machte, der Großmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genussmittel zu Genesungszwecken zuzustellen.

Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf Kreisebene belehrt. Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffaellig und begegnete beim übertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzmäßiger Amtsanmassung Einsichtnahme in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, daß die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Großmutter eilend war.

Da seitens des Wolfes Verknappungen auf dem Ernährungssektor vorherrschend waren, faßte er den Entschluß, bei der Großmutter der R. unter Vorlage, falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil dieselbe wegen Augenleidens Krank geschrieben war, gelang dem in Freßvorbereitung befindlichen Untier. die diesfallsige Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte. Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit der der Großmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweit- Verschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz erneut unter Beweis.

Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zuständige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellte der Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuß bezuschußt wurde. Nach Beschaffung einer Pulverschießvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflußnahme auf das Raubwesen einen Schuß ab. Dieser wurde in Fortführung der Raubtiervernichtungsaktion auf Kreisebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig.

Die gespreizte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schußgeber die Vermutung, daß der Leichnam Menschenmaterial beinhaltete. Zwecks diesbezueglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines Messers den Kadaver zur Todvermarktung und stieß hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigehefteter Großmutter. Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beider Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem Sie durch groben Unfug, öffentliches Ärgernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen ,was ihre Haftpflichtmachung zur Folge hatte. Der Vorfall wurde von den Kulturschaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht.

Wenn die Beteiligten nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselben derzeit noch lebhaft!
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Beitragvon MikeTNT » Samstag 3. Januar 2004, 15:28

Die Counterstrike-Version

Es war einmal ein Counterterrorist, der immer einen roten Schutzhelm trug. Dadurch bekam er den Namen Rothelmchen.

Eines Tages sagte Rothelmches Mutter zu Ihm: ' Geh zum Clanleader. Dem gehts nicht so gut, hat wohl ne` Bleivergiftung. Bring ihn diesen Rucksack mit Munition.' 'Verstanden!', sagte Rothelmchen. Die Mutter: 'Aber weich nicht von der Map, hörst du? Nimm auch keinen anderen Server, und campe nicht! Go Go Go!'
Rothelmchen sprintete los. Etwas später, auf dem Weg zum Clanleader, sah er einen anderen Weg. 'Hmm', sagte er zu sich selbst, 'da ich keinen Speedhack hab`, ist dieser Weg vielleicht praktischer..'
Er nahm den anderen Pfad. Plötzlich erkannte er einen Terrorist vor sich. Dieser sah Ihn freundlich an und sagte: ' Hallo, Rothelmchen! Was hast du den da?' 'das ist Munition für meinen Clanleader', entgegnete Rothelmchen. Der Terrorist hatte daraufhin eine fiese Idee. 'Da drüben liegen noch eine M4A1, eine Sig und ein paar desert eagles im Gras herum. Nehm die doch mit, für den Buyscript deines Leaders!', sprach er zu Rothelmchen. 'thx' entgegnete Rothelmchen. Terrorist: 'NP!'
Rothelmchen, der wohl n` Newbie war, ging vergnügt zu der gezeigten Stelle, und der T machte sich auf zum Waypoint des Clanleaders.
Dort angekommen, machte er den Clanleader zur Geisel und downloadete sich den Skin des Leaders runter.

Rothelmchen kam an und sah den T, getarnt als der Leader. Rothelmchen fragte darauf: 'Chef, warum hast du so ein grosses Nachtvisier?' 'Damit ich besser sehen kann!', antwortete der T.
'Und warum hast du so eine grosse Para?'
'Damit ich dich besser fraggen kann!' brüllte der T siegessicher und überrumpelte Rothelmchen, nahm ihn auch als Hostage neben den Clanleader.
Von diesem Geiselgenehme war der T auf ziemlich niedrigen HP und campte erstmal eine Weile, um Kraft zu schöpfen.
Wie es sich so begab, lief ein Admin in der Gegend herum um Teamkiller und Cheater zu kicken. Er sah das Haus des Leaders und dachte sich, das er dort mal einen Besuch machen könne. Im Spectactor Mode erkannte er jedoch den campenden T und roch sofort den Braten. er schlich sich zum Haus und, unbeobachtet von dem campenden T, der wohl afk war, löste er die fesseln der Hostages. Er schlich zum T, knifte seinen Rucksack auf und legte ein paar HE hinein, die er beim letzten Clanwar mitgehen lassen hat. Er tackerte den Rucksack des T zu und schlich sich rasch mit den Geiseln zum Rettungspunkt.
Als der T bak war, erkannte er die wegschleichenden CTs, er grinste, hob seine Mp5 und aktivierte seinen Aimbot. Doch bevor er nur einen Schuss abgeben konnte, hörte er nur noch das 'Fire in the hole!' des Admins, bevor Ihn die HE in handliche Fetzen verwandelten. Der admin hatte einen Fragg mehr auf seinen Stats, der T landete im Spectacor Mode, wurde vom Server gebannt und kam auf die Blacklist.
So waren alle glücklich und zufrieden und wenn sie nicht durch einen Heady gestorben sind, strafen sie noch heute.
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