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5 Tipps gegen den Winterblues

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5 Tipps gegen den Winterblues

Beitragvon xyCommander » Dienstag 10. Januar 2012, 11:54

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Von Judith Wischhof

Und wieder sind die Tage grau. Die Straßen matschig. Die Laune irgendwie gedrückt. Bestimmt kennen Sie ihn auch: den Winterblues. „Alle Jahre wieder“ möchte man da fast singen. Denn jedes Jahr in den dunklen Monaten geraten viele von uns in dieses Stimmungstief, das allgemein als Winterdepression oder Winterblues bekannt ist.
Tatsächlich ist seit langem bekannt, was eigentlich der Grund für diesen Stimmungseinbruch ist: Es ist das fehlende Tageslicht.

Um nur kurz anzuschneiden, wie das alles zusammenhängt: Licht erzeugt Serotonin, das sogenannte Glückshormon. Und an Licht fehlt es oftmals in den Monaten von November bis Februar. Und weil das Licht fehlt, produzieren wir einen Überschuss an Melatonin. Melatonin kann man getrost als „Schlafhormon“ bezeichnen, denn es sorgt dafür, dass wir nachts vernünftig schlafen können, und wird eben in den „dunklen“ Stunden produziert.

Und genau dieser biologische Umstand, ausgelöst durch Lichtmangel, ist der Grund für die vielen Kennzeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:

Unsere innere Uhr gerät aus dem Takt.
Dadurch leiden wir an Müdigkeit, selbst wenn wir die empfohlenen 8 Stunden geschlafen haben.
Wir sind in der Folge energielos und können uns nicht recht aufraffen, etwas zu unternehmen.
Meist sinken auch die sozialen Kontakte, denn viele haben keine rechte Lust, das Haus zu verlassen.
Und wir sind einfach so richtig, richtig schlecht drauf. Das Leben ist eher ein „Ich funktioniere auf Autopilot“ als ein „Ich nehme aktiv am Leben teil!“.
Tja, das nervt. Aber es hilft dann nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Und wer nicht abwarten möchte, bis endlich der Frühling kommt und sich dieses Stimmungstief von alleine wieder auflöst, der kann tatsächlich auch aktiv etwas gegen den Winterblues unternehmen. Das ist nicht einfach, wenn man schon in der Energie-abwärts-Spirale drinsteckt. Aber wenn Sie zumindest für die ersten Tage eine ordentliche Portion Willen und Kampfgeist gegen den Schweinehund aufbringen können, dann tanzen Sie schon bald den Wintersalsa!
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Tipp 1: Raus an die frische Luft
Ja, ja, je nachdem, wie tief Sie gerade in Ihrem Winterloch stecken, werden Sie jetzt müde lächeln oder einfach gleich weiterklicken …

Aber es ist, wie es ist. Selbst der bedeckteste Himmel ist immer noch heller als alle schönen Lichter im Wohnzimmer oder die tollen „Tageslichtlampen“ im Büro. Und wie ich oben ja schon kurz beschrieben habe: Das wichtigste Mittel raus aus dem Winterblues ist das Licht.

Also, nutzen Sie jede erdenkliche Chance, Tageslicht zu tanken. Das bringt Ihnen Energie!

Es ist vielleicht kalt und schmuddelig draußen, aber nutzen Sie Ihre Mittagspause für einen Spaziergang an der frischen Luft. Parken Sie nicht direkt vor dem Firmeneingang, sondern etwas entfernt, damit Sie einen kleinen Spaziergang ins Büro machen können. Gehen Sie kurze Wege zu Fuß, anstatt das Auto zu benutzen (in der Regel geht das ja im Winter sowieso nicht viel besser ).

15–30 Minuten an der frischen Luft, die ja auch Ihren Kreislauf auf Trab bringt, sind ab heute Pflicht, wenn Sie frisch und munter den Wintersalsa statt Winterblues tanzen möchten.

Tipp 2: Licht für Einsteiger

Und jetzt kommt die gute Nachricht für alle, die sich mit dem ersten Tipp überhaupt nicht anfreunden können: Es gibt auch künstliche Lichtquellen, die das wirkliche Tageslicht ersetzen können. Gemeint sind Lichttherapiegeräte, die erwiesenermaßen eine heilende Wirkung bei Winterblues haben.

Diese Lichttherapiegeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine hohe Lichtleistung, meistens um 10.000 Lux, haben. Dabei ist der Weg ins Solarium übrigens keine Alternative, denn wichtig ist, dass das Licht die Netzhaut Ihres Auges erreichen muss (im Solarium ist das Auge aber durch eine Brille geschützt).

Die beste Wirkung hat es, wenn Sie sich gleich morgens für 15–30 Minuten vor die Lichttherapielampe setzen. Das könnte direkt am Frühstückstisch sein oder dann zumindest gleich, wenn Sie im Büro ankommen. Damit haben Sie dann genügend Energie getankt, um gutgestimmt in den Tag zu starten.

Tipp 3: Holen Sie die Sonne zu sich nach Hause

Wichtig ist ja, dass wir uns unsere Glückshormone trotz fehlendem Sonnenlicht holen.

Und vielleicht wissen Sie es schon: Schon die Vorstellung von etwas, was uns total viel Freude und Glück bereitet, schüttet Glückshormone aus. Da liegt es doch nahe, sich einfach die Sonne auszumalen, das Sommerfeeling zu sich zu holen. Aber wie kann das gehen?

Dekorieren Sie Ihre Wohnung in leuchtenden Sommerfarben, wie Rot, Orange, Gelb.
Hängen Sie schöne Fotos von Ihrem letzten Urlaub auf oder andere Bilder, die Sie an die Sonne bzw. die damit verbundenen Glücksgefühle erinnern.
Hören Sie öfter mal schöne, schwungvolle Musik, z. B. aus Lateinamerika, statt melancholischer Schlechtwettermusik.
Machen Sie Pläne für die schönen Sonnentage: Stellen Sie sich genau vor, was Sie gerne machen möchten, sobald es wieder Frühling wird. Erinnern Sie sich mal: Wie riecht der Frühling? Was macht er mit uns? Wie sieht er aus? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie im Mai draußen in einem schönen Café sitzen und die Sonne wärmt Ihre Haut?
Sie können Ihre Stimmung gezielt positiv beeinflussen, indem Sie sich schöne Gedanken machen. Probieren Sie es einfach mal aus!

Tipp 4: Bleiben Sie aktiv
Wenn wir uns nicht aufraffen können und uns dem Winterblues hingeben, dann werden wir nur umso unzufriedener. Denn laut Glücksforschung macht es Menschen glücklich, wenn sie in Gesellschaft sind, mit anderen Menschen kommunizieren, ihren Hobbys nachgehen und Sport machen. All das leidet aber meist – allen guten Vorsätzen zum Trotz – unter unserer Schlechtwetterlaune.

Unser Tipp gegen Ihren Winterblues lautet also: Bleiben Sie aktiv! Treffen Sie Leute, treiben Sie Sport, setzen Sie sich kleine Ziele und nutzen Sie die Zeit, um Dinge zu erledigen, die sonst auf der Strecke bleiben.

Tipp 5: Gut strukturiertes Tagesprogramm
Wie weiter oben schon als eine Auswirkung der Winterdepression beschrieben, kommt in der Winterzeit durch das fehlende Licht auch schnell unsere innere Uhr aus dem Takt.

Und wenn wir uns dann auch noch auf dem Sofa vergraben und uns vollkommen dem Winterblues hingeben, statt aktiv und dynamisch weiterzuleben, dann gerät schnell der Tagesrhythmus durcheinander. Und deshalb ist es wichtig, dass Sie den Tag selbst gut strukturieren. Aber was bedeutet das?

Ein gut strukturierter Tag bedeutet für mich, dass das Verhältnis zwischen Anforderungen und Entspannung ausgewogen ist und dass der Tag zeitlich gut strukturiert ist. Dabei helfen Gewohnheiten und Rituale, die dem Tag einen Rahmen geben.

Vielleicht können Sie zum Beispiel einige der obigen Tipps als kleine Rituale in Ihren Tag integrieren? Und diese jeden Tag, ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, wiederholen?

Zum Beispiel:

Stehen Sie morgens immer ungefähr zur gleichen Zeit auf.
Setzen Sie sich jeden Morgen 15 Minuten vor die Lichttherapielampe.
Gehen Sie jeden Mittag für 15–30 Minuten spazieren.
Erledigen Sie jeden Tag eine kleine Sache, die Sie schon lange erledigt haben wollten.
Gehen Sie jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett.
Setzen Sie sich jeden Abend ein klitzekleines Ziel für den nächsten Tag und
freuen Sie sich jeden Tag vor dem Schlafengehen über Ihr erreichtes Tagesziel.
Das sind unsere 5 Tipps gegen den Winterblues. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich nicht in dieses Stimmungstief hinunterziehen lassen bzw. schnell wieder den Winterblues loswerden. Denken Sie dran: Es ist maßgeblich entscheidend, was Sie selbst daraus machen. Und: Der nächste Sommer kommt bestimmt

Quelle: http://www.zeitzuleben.de/16961-5-tipps ... nterblues/
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Beitragvon xyCommander » Mittwoch 11. Januar 2012, 19:40

Ave.

Bei Trübsinnigkeit und schlechter Laune hilft dieses Video.
16 Minuten, man kann es mit Schulenglisch verstehen, und es ist einfach sehr schön!

http://youtu.be/Cbk980jV7Ao

Das ist wirklich der gelungenste Kurzfilm, den ich seit langer Zeit gesehen habe!
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