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Überwachung von P2P

Alles zum eMule (weiterer eDonkey-Nachfolger) im eDonekey-Netzwerk...

Beitragvon Mad-Dog » Freitag 31. Januar 2003, 12:51

Provider will sich mit allen Mitteln gegen die Musikindustrie wehren

Verizon wehrt sich gegen die Entscheidung eines Bezirksrichters, der Recording Industry Association of America (RIAA) den Namen eines Internet-Nutzers herauszugeben, der illegale Musikkopien getauscht haben soll. Der US-amerikanische Provider will Berufung einlegen und hat beantragt, den Vollzug des Urteils auszusetzen, bis das Berufungsgericht entschieden hat. Der Provider begründet seinen Schritt damit, die Daten seiner Nutzer mit allen legalen Mitteln schützen zu wollen. Das Berufungsgericht solle das Verlangen der Musikindustrie, die gegen Verizon zur Herausgabe der Daten geklagt hatte, vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Verfassung prüfen.

Die RIAA hatte mit dem Urteil erstmals einen Passus des DMCA durchgesetzt, nach dem weder eine Klage noch ein Urteil gegen einen Benutzer eines Peer-to-peer Online-Tauschverfahrens vorliegen muss. Stattdessen kann der Copyright-Eigner im Schnellverfahren per Gerichtsbeschluss an die Identität des Verdächtigen gelangen. Service-Provider müssen der Vorladung unter Strafandrohung Folge leisten.

John Thorne, Senior Vice President bei Verizon, meint, die Musikindustrie nutze diesen Fall, um ihre "aggressive Rechtsauffassung" durchzusetzen. Falls das Urteil Bestand habe, würde sich jeder Konsument in einem "digitalen Schleppnetz" wiederfinden. Nicht nur die Musikindustrie könne ihre Ansprüche weiter durchsetzen, das Urteil könne jeden betreffen, der sich im Internet bewegt.

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Beitragvon Mad-Dog » Mittwoch 5. Februar 2003, 17:44

Datum: 05.02.2003

P2P-Tauschbörse SoulSeek vorerst vom Netz [Update]

Seit einigen Tagen ist die Musik-Tauschbörse SoulSeek nicht mehr erreichbar. Im Forum des deutschen SoulSeek-Portals fand sich nun ein unter dem Namen des SoulSeek-Programmierers Nir Arbel veröffentliches Statement, nach dem ihn eine von der Recording Industry Association of America (RIAA) erwirkte einstweilige Verfügung dazu zwang, den Index-Server herunterzufahren und die Website vom Netz zu nehmen. SoulSeek setzt, ebenso wie zuvor Napster und Audiogalaxy, auf einer zentralen Netzstruktur auf -- ohne Index-Server ist die Tauschbörse nicht mehr existent.

Gemäß des Statements sucht Arbel momentan nach einem neuen Standort für den SoulSeek-Server in Teilen der Welt, wo die RIAA keinen Einfluss besitzt. "But for the near future SoulSeek will be down", heißt es. Klein beigeben will Arbel aber nicht. Ob die Aussagen tatsächlich vom SoulSeek-Programmierer selbst stammen, ist bisher nicht klar. Inzwischen finden sich nämlich widersprüchliche Aussagen im Web. Die Website Slyck News zitiert Nir Arbel nämlich völlig anders: "SoulSeek wird für circa drei Tage vom Netz sein. Wir wechseln den Provider." Welche Aussagen tatsächlich von Nir Arbel stammen, wird sich vermutlich erst zeigen, wenn SoulSeek wieder erreichbar ist -- oder eben nicht.

Ganz unbekannt dürfte den SoulSeek-Nutzern die Erfahrung nicht sein. Im August vergangenen Jahres kam ihm die Website SoulSeek.org schon einmal abhanden. Damals verweigerte names4ever.com Arbel die Domain Soulseek.org zu einem anderen Domain-Registrar zu verlagern und nahm die Domain kurzerhand vom Netz.

Unabhängig von der derzeitigen Verwirrung bleibt abzuwarten, ob und wie lange Nir Arbel SoulSeek am Leben erhalten kann. Schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Arm von Musik- und Filmindustrie weiter reicht, als man glauben mag -- die ehemaligen Betreiber des Video-on-Demand-Angebots Movie88 (später Film88) dürften ein Lied davon singen können. Wenn die RIAA SoulSeek tatsächlich im Visier hat, könnte sich die Tauschbörse -- nicht zuletzt aufgrund des antiquierten P2P-Modells -- bald in die Reihe geschlossener Musiktauschbörsen einreihen: Erst Napster, dann Audiogalaxy, jetzt SoulSeek?

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Beitragvon mikel » Donnerstag 6. Februar 2003, 00:37

also das speichern einer ip nummer ist wohl nicht neu . das machen die telefonanbieten schon lange . Die dürfen die teiel80 tage lang aufbewahren laut der AGB


gruß
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Beitragvon Mad-Dog » Donnerstag 13. Februar 2003, 17:25

Datum: 13.02.2003

P2P-Tauschbörse SoulSeek wieder online

Nachdem seit der vergangenen Woche weder die Homepage der Musiktauschbörse SoulSeek noch die Tauschbörse selbst erreichbar waren und in Foren widersprüchliche Informationen bezüglich der Zukunft von SoulSeek kursierten, stieg die Verwirrung unter den MP3-Fans: Während einerseits berichtet wurde, dass der SoulSeek-Betreiber lediglich den Provider wechsele, befürchteten andererseits viele Tauschbörsianer, dass nach Napster und Audiogalaxy nun SoulSeek ins Visier des Verbandes der amerikanischen Musikindustrie RIAA geraten sei. Seit wenigen Stunden können die SoulSeek-Anhänger jedoch vorerst wieder aufatmen: Der Index-Server des ähnlich wie Napster aufgebauten zentralisierten P2P-Angebots ist ebenso wie die zugehörige Webseite wieder online.

Grund für die knapp einwöchige Funkstille SoulSeeks war nicht etwa eine einstweilige Verfügung seitens der RIAA, sondern nach Aussagen im offiziellen SoulSeek-Forum der vorauseilende Gehorsam des Internet-Providers Verio. Dieser habe ohne weitere Rückfrage kurzerhand die SoulSeek-Server vom Netz genommen, als die recht unbekannte Technotruppe Sapphirecut Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzungen unter Berufung auf den DMCA bei ihm eingelegt hatte.

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Beitragvon Mad-Dog » Mittwoch 19. Februar 2003, 01:25

Studie: MP3-Tauschbörsen schaden Musikindustrie nur begrenzt

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid laden 31 Prozent der deutschen Internet-Nutzer regelmäßig MP3-Files von Tauschbörsen auf ihren Rechner. Die Ausgaben für Musik-CDs sind laut Studie bei 81 Prozent der Befragten aber gleich geblieben. Vier Prozent gaben sogar an, mehr Geld für CDs auszugeben, seit sie Tauschbörsen nutzen.

Im Auftrag der Aigner Media & Entertainment GmbH hatte TNS Emnid insgesamt 1010 Internet-Nutzer aus verschiedenen Altersgruppen zur Nutzung von Online-Tauschbörsen befragt. Nur jeder Siebte der repräsentativen Stichprobe gab an, weniger Musik-CDs zu kaufen, seitdem er MP3-Dateien auf den Rechner kopiert. In der Gruppe der 14 bis 25-Jährigen stellte TNS Emnid allerdings einen deutlichen Trend weg von der Kauf-CD fest: Nahezu jeder zweite Jugendliche erklärte, jetzt weniger CDs als früher zu kaufen.

Laut Studie hat auch das private Kopieren unter Freunden dem MP3-Format zu Ruhm verholfen: 14 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer lassen sich demnach MP3s von Freunden und Bekannten auf CD brennen. Jeder fünfte Befragte gab an, lediglich Titel herunterzuladen, die er bereits auf Audio-CD besitzt, aber beispielsweise aufgrund von Kopierschutz-Mechanismen nicht auf seinen PC überspielen kann. Folgt man der Studie, speichern vier von zehn deutschen Internet-Nutzern überhaupt keine kopierte Musik auf ihren Rechnern

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Beitragvon matze » Freitag 21. Februar 2003, 20:02

Hier ist noch ein interessanter Artikel

http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... 246&page=0


Matze
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Beitragvon schnellie » Freitag 21. Februar 2003, 21:27

HiHo :-)
Erstmal ein großes Lob an "Mad-Dog" für die ganzen Beiträge hier :-)
{USERNAME} {L_WROTE}:Hier ist noch ein interessanter Artikel
http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... 246&page=0
Matze


Da du emule selbst auf den Ports von eMail laufen lassen könntest, kann uns da in Deutschland nicht all zu viel passieren, da wir hier zum Glück ziemlich gute Datenschutzgesetze haben :-)
Liebe Grüße
Thorsten alias Schnellie...


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Beitragvon Blombe » Samstag 22. Februar 2003, 17:51

Man wird ja noch verrückt wenn man das hin und her liest wo wird es enden?
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Beitragvon Mad-Dog » Samstag 22. Februar 2003, 18:06

es wird dann enden, wenn es kein Sharing mehr gibt !

Doch ein ende gibt es in der PC welt bekanntlich nie. Es gibt immer wieder jemand , der andere Lösungen findet ;-)

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Beitragvon Mad-Dog » Donnerstag 6. März 2003, 02:29

Datum: 05.03.2003

Napster 2 kann kommen

Die Zeit für Online-Musikdienste ist gekommen, meinen Vertreter der Musikindustrie und anderer Wirtschaftszweige, die sich auf dem Digital Music Forum in New York getroffen haben. Dies meinte dort auch der CEO von Roxio, Chris Gorog, in seiner Keynote. Die Plattenfirmen seien einverstanden mit dem Geschäftsmodell seiner Firma, einzelne Musikstücke zum Download und zum Brennen auf CD anzubieten, berichten US-amerikanische Medien. Um welche Firmen es sich handelt, wird nicht berichtet.

Damit wäre eine wichtige Voraussetzung für den Neustart von Napster geschaffen. Der Multimediaspezialist Roxio will die ehemalige Tauschbörse wiedereröffnen. Vom Namen abgesehen wird von ihr wenig übrig bleiben: Zunächst soll Napster als Client-Server-Anwendung laufen -- also als ganz normaler Download-Dienst. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch Peer-to-Peer-Features einbauen.

Sean Ryan, CEO von Listen.com, meint, mit verschiedenen Geschäftsmodellen müsse auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen werden. Neben Abonnement-Diensten solle es die Möglichkeit geben, mit geringeren monatlichen Fixkosten sporadisch einzelne Musikstücke zu kaufen. Dieser Meinung ist auch Chris Gorog. Nun wird die Musikindustrie und die Branche der Online-Dienste wohl mit Spannung abwarten, wie sich der geplante Service von Apple bewähren wird

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Beitragvon Mad-Dog » Donnerstag 12. Juni 2003, 16:37

und mal wieder was.. derjenige der den Server Razorback nutzt, sollte das lesen...

Quelle: Heise.de



Antipiraterie-Firma verwarnt Edonkey-Server

Die Betreiber des Schweizer Edonkey-Servers Razorback haben am vergangenen Sonntag Post von der französischen Firma Retspan bekommen. In der E-Mail wird ihnen vorgeworfen, einen der größten Server im Edonkey2000-Netzwerk zu betreiben. Demnach bietet Razorback mehr als 100.000 Tauschwilligen gleichzeitig seine Dienste an. Retspan erklärt zudem, der Server biete Zugriff auf mehr als elf Millionen Dateien. Die überwiegende Mehrheit davon seien illegal zum Tausch angebotene Filme, Musikstücke und Programme. Dies könne für die Betreiber des Servers ernsthafte Konsequenzen haben, meint Retspan. In Frankreich müssten sie für den Betrieb einer derartigen Tauschbörse mit einem Strafbefehl von mindestens 150.000 Euro rechnen. In den USA sei für ein Angebot wie Razorback sogar eine Strafe von mindestens 160 Milliarden US-Dollar fällig.


Daher empfiehlt Retspan den Server-Betreibern, für die Filterung von urheberrechtlich geschütztem Material zu sorgen. Sollte dies sich als nicht praktikabel erweisen, sei eine Stilllegung des Servers in Betracht zu ziehen. Bemerkenswert an dem Schreiben ist, dass es auf keine konkreten Urheberrechtsverletzungen eingeht. Zudem werden die Betreiber nur verwarnt, nicht direkt zum Handeln aufgefordert. Retspan wollte gegenüber heise online keine Auskünfte dazu geben, ob diese Verwarnung im Auftrag eines Rechteinhabers erfolgte. Die Firma erklärte dazu jedoch: "Auch wenn dieser Brief nur einen Rat darstellte, ist die Gefahr real. Die Entertainment-Firmen schließen sich zusammen, um gegen Online-Piraterie und P2P-Nutzer vorzugehen."
Retspan kündigte zudem an, es nicht allein auf die Razorback-Bertreiber abgesehen zu haben. Die E-Mail sei am Sonntag gleich mehreren Server-Betreibern zugegangen. "Weitere Administratoren könnten bald solche Mitteilungen bekommen", kündigte Retspan-Vorstandsvorsitzender Didier Wang zudem an. Dabei werde man gegebenenfalls auch auf direkte Abmahnungen zurückgreifen. Im Fall des Schweizer Edonkey-Servers Ed2K.ch hat sich ein derartiger Schritt jedoch vorerst erübrigt. Nach Erhalt der E-Mail von Retspan entschloss sich der Betreiber dieses Angebots, den Betrieb einzustellen. Über die Zukunft des Razorback-Servers soll in den nächsten Tagen entschieden werden
Gruss

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Beitragvon Mad-Dog » Donnerstag 26. Juni 2003, 19:11

Interessantes vom 26.6.2003

Quelle: Heise.de

Musikindustrie gegen Tauschbörsen-Nutzer

Der Angriff kam mit einer Vorwarnzeit von wenigen Stunden. Seit Donnerstag geht die Musikindustrie der USA massiv gegen Computer-Besitzer vor, die über Online-Börsen weltweit ihre Musiksammlungen austauschen. Nach dem Motto "Big Brother is Watching You" spionieren Scanner-Programme all jenen hinterher, die vom Heim-PC aus über Tauschplattformen wie Kaaza, Morpheus oder Grokster Songs und ganze CDs zum kostenlosen Download für andere frei gegeben haben.


Beim Spionieren bleibt es nicht. Innerhalb weniger Wochen sollen möglichst viele Download-Partner mit Namen und Adresse identifiziert und dann nach US-Medienberichten auf bis zu 150.000 Dollar (rund 130.000 Euro) pro frei gegebenem Song verklagt werden. Die am Mittwoch von der Recording Industry Association of America (RIAA) verkündete Attacke gegen Teilnehmer an so genannten Peer-To-Peer-Programmen ist der bislang am größten angelegte Versuch, gegen Tauschbörsianer im World Wide Web vorzugehen.
"Diese Sache wird vielen ganz erhebliche Angst einjagen", sagt Mike Goldwin von der US-Verbraucherorganisation Public Knowledge. Der international organisierten Musikindustrie soll die Aktion vor allem Einnahmeverluste in Millionenhöhe ersparen, die der kostenlose Austausch von CDs im Internet nach ihrer Ansicht in den nächsten Jahren mit sich bringen würde. "Diebstahl, falsch und illegal" sei das Hin- und Herschieben von Musikdateien über Online-Plattformen, schimpfte RIAA-Präsident Cary Sherman.
Erfolgversprechend wurde der technisch schon lange machbare Schnüffelangriff auf PC-Besitzer mit Internet-Anschluss durch die Entscheidung eines US-Berufungsgerichtes. Danach müssen Anbieter von Internetzugängen wie AOL oder Microsoft personenbezogene Daten ihrer Kunden herausgeben, wenn ein Verdacht auf Copyright-Verletzungen begründet werden kann.
Die Big-Brother-Technologie, so hofft die Musikindustrie, braucht nur noch die Tauschbörsen zu scannen und die individuellen IP- Adressen der privaten Musikanbieter herauszufinden. Den Rest sollen die Anwälte erledigen. Die RIAA, der auch der deutsche Weltkonzern Bertelsmann, die Sony-Gruppe und AOL Time Warner angehören, waren zuvor gegen Betreiber reiner Tauschbörsen vergeblich vor den Kadi gezogen.
Ein US-Bundesgericht hatte im vergangenen Monat die Schließung von Grokster und Morpheus abgelehnt. Sie würden eine Plattform zur Verfügung stellen, hätten aber -- im Gegensatz zu dem juristisch in die Knie gezwungenen Download-Service Napster -- keine Kontrolle über den Inhalt, hieß es zur Begründung.
Die RIAA verband die Ankündigung ihres Schnüffelangriffs mit einem moralischen Appell zahlreicher amerikanischer Stars. "Das illegale Downloaden von Musik bedeutet, von Künstlern zu verlangen, dass sie vollkommen ohne Bezahlung arbeiten", erklärte die Pop-Sängerin Mandy Moore auf der RIAA-Website. Auch Shakira, die Dixie Chicks und die Rapperin Missy Elliot riefen dazu auf, Musik zu kaufen anstatt zu klauen.
Die Profis des Internet-Dschungels allerdings dürften sich weder vom Künstler-Appell noch von der Strafandrohung schrecken lassen. Schon längst tauschen sie Software untereinander aus, die dafür sorgt, dass IP-Adressen nach außen hin ständig virtuell neu gemixt werden. Die Anwender solcher Programme haben praktisch eine Tarnkappe auf, unter die auch die RIAA-Fahnder kaum schauen können. (Thomas Burmeister, dpa)/ (tol/c't)
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