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neues Urheberrechtsgesetz zum 01.08.2003

Alles zum eMule (weiterer eDonkey-Nachfolger) im eDonekey-Netzwerk...

neues Urheberrechtsgesetz zum 01.08.2003

Beitragvon Mad-Dog » Freitag 29. August 2003, 17:24

Ich dachte ja auch, dass es zum 1.9. erst in Kraft tritt.. naja...

hier schonmal ein sehr guter Link, zu allen Neuheiten !!!!
{DESCRIPTION}

Gehört nicht gerade ins Emule Board, doch hier wird am meisten gelesen, was die Statistik angeht.



Erstmal ein Auszug, der wie ich meine, ein regelrechter Maulkorb ist:

"Sie bedeutet, dass z. B. aus sog. "Tauschbörsen" keine legalen Kopien angefertigt werden dürfen. Damit ist auch die Publikation von Anleitungen zur Teilnahme an Filesharing-Diensten verboten"

Ein erschreckendes Beispiel ist, dass PC Welt zum Stichtag 1.11. ihr gesamtes Downloadangebot aus dem Programm nehmen. Also bald wird es auch andere Treffen, dass demnach leider keine Downs zum testen, reinschauen, ausprobieren mehr angeboten werden dürfen.

Hier der ganze Text:

Die wesentlichen Änderungen der aktuellen Gesetzesnovelle, die zum 1. August 2003 in Kraft treten wird, sind folgende:

1. Das Umgehen von Kopierschutzsystemen ist verboten. Das bedeutet, dass auch Produktion, Verkauf, Vertrieb und Bewerbung von Geräten oder Software zu diesem Zweck nicht mehr erlaubt sind. Ebenso wenig wird die detaillierte Veröffentlichung detaillierter Anleitungen, wie Kopierschutzsysteme umgangen werden können, zukünftig nicht mehr zulässig sein. Das betrifft auch Computermagazine, die mit der Berichterstattung über Kopierschutzknacken halbe Ausgaben gefüllt haben.
Das Gesetz schreibt fest, dass kopiergeschützte Produkte als solche ab 1. November 2003 gekennzeichnet sein müssen, wie es die Musikwirtschaft in Deutschland schon von Anfang an praktiziert.

2. Keine legalen Kopien aus offensichtlich illegalen Quellen! Diese Regelung ist auf Antrag des Bundesrats im anschließenden Vermittlungsausschussverfahren durchgesetzt worden. Sie bedeutet, dass z. B. aus sog. "Tauschbörsen" keine legalen Kopien angefertigt werden dürfen. Damit ist auch die Publikation von Anleitungen zur Teilnahme an Filesharing-Diensten verboten.

3.Das neue Recht der öffentlichen Zugänglichmachung wird für den Musikvertrieb im Internet eingeführt. Es garantiert Autoren, ausübenden Künstlern und Tonträgerherstellern, die Auswertung von Musikaufnahmen in "Music on Demand"-Diensten zu erlauben oder zu verbieten. Damit werden die Rechte, die Kreative und Produzenten hinsichtlich traditioneller physischer Tonträger besitzen, auf neue Angebotsformen, insbesondere im Online-Bereich, übertragen.
Zuletzt geändert von Mad-Dog am Freitag 29. August 2003, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss

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Re: neues Urheberrechtsgesetz zum 01.08.2003

Beitragvon DSB » Freitag 29. August 2003, 18:30

{USERNAME} {L_WROTE}:"Sie bedeutet, dass z. B. aus sog. "Tauschbörsen" keine legalen Kopien angefertigt werden dürfen. Damit ist auch die Publikation von Anleitungen zur Teilnahme an Filesharing-Diensten verboten"


Ups, damit wäre ja die eMule und eDonkey-Abteilung hier und in allen anderen Boards illegal, weil sie Tipps zu Filesharingprogrammen gibt.
Trifft das wirklich zu?

eMule selbst ist ja nicht illegal und kann wohl kaum für die getauschten Dateien verantwortlich gemacht werden.
Gruss,

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Beitragvon Mad-Dog » Freitag 29. August 2003, 19:24

Also im Grunde nach der Mitteilung bedeutet es ja :

Emule besitzen.. Kein Thema....

Files damit zu sharen... Illegal

Punkt !


Aber mhmmm das Board hier kann ja für Hilfen Divx , Mgp bestehen bleiben !!! Aber die Beratung zu EMule ist halt dann verboten !
Gruss

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Beitragvon schnellie » Samstag 30. August 2003, 00:23

Das Board bleibt natürlich bestehen... Und zwar im gleichen Umfang wie bisher...

In den Tauschbörsen werden ja schliesslich nicht nur "illegale" Sachen zum DL angeboten, sondern es ist für einige Firmen auch eine gute Möglichkeit dadurch sehr viel Traffik einzusparen...
Liebe Grüße
Thorsten alias Schnellie...


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Beitragvon matze » Samstag 30. August 2003, 21:30

Also irgendwie ist das alles Blödsin. Da kann man sich ja gar keine Sicherheitskopien mehr machen wenn das alles verboten wird was den Kopierschutz umgeht. Oder habe ich da was falsch verstanden ?

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Beitragvon Mad-Dog » Freitag 12. September 2003, 17:41

Ab morgen wird es ernst...... wer schaltet desn Esel ab ?!?!?


QUelle : heise.de

Reform des Urheberrechts tritt in Kraft

Morgen tritt einen Tag nach Verkündung im Bundesgesetzblatt die Anfang Juli 2003 beschlossene Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) in Kraft. Die Gesetzesnovelle bringt für die Verbraucher weitreichende Änderungen mit sich. Das auch bisher schon heftig umstrittenen "Recht auf Privatkopie" des bisherigen Paragraphen 53 UrhG besteht nach der Reform nur noch auf dem Papier. Offenbar fehlte dem Gesetzgeber der politische Mut, diesen inzwischen fast nur noch deklaratorischen Paragraphen gänzlich zu streichen.


Digitale Medien nämlich, die über einen Kopierschutz verfügen, dürfen auch für den reinen Privatgebrauch nicht mehr vervielfältigt werden. Selbst die Kopie einer ordnungsgemäß erstandenen CD für das eigene Autoradio ist zukünftig verboten -- sofern hierfür der Kopierschutz einer "Un-CD" umgangen wird. Zwar werden solche Privatkopien nicht strafbar, doch die jeweiligen Rechteinhaber können den Verbraucher zivilrechtlich auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch nehmen. Das Überwinden von Kopierschutzmaßnahmen zu kommerziellen Zwecken hingegen ist künftig ein Straftatbestand. Außerdem untersagt das neue Gesetz die Herstellung, den Vertrieb und das Bewerben von Software, die geeignet ist, Kopierschutzmaßnahmen zu überwinden. Gemäß Paragraph 95d des neuen Gesetzes müssen kopiergeschützte Werke künftig deutlich sichtbar gekennzeichnet werden.

Auch den P2P-Netzwerken geht es juristisch an den Kragen. Die Änderung des Paragraphen 53 UrhG erlaubt nur noch solche Privatkopien, die nicht aus "offensichtlich rechtswidrigen Quellen" stammen. Was genau darunter fällt, dürfte für den juristischen Laien allerdings kaum erkennbar sein und bedarf einer Definition durch die Gerichte. Der Passus richtet sich jedoch ganz offensichtlich gegen P2P-Tauschbörsen. Wer zukünftig gar unter Umgehung eines Kopierschutzes geschützte Werke bei Kazaa und Co. anbietet, macht sich unter Umständen gemäß Paragraph 108b des neuen Gesetzes sogar strafbar. Schadensersatz- und unterlassungspflichtig ist er ohnehin, wie zukünftig auch derjenige, der die "verbotenen Früchte" herunterlädt.

Damit dürfte sich die Auswahl der Werke, die zukünftig noch legal kopiert werden dürfen, auf wenige CDs und DVDs ohne Kopierschutz sowie analoge Medien beschränken. Dies hindert freilich die GEMA trotz Rekordeinkünften nicht daran, eine kräftige Erhöhung der pauschalen Zahlungen für Privatkopien zu fordern, da die bisherige Vergütung "nicht mehr angemessen" sei.

Die jetzt in Kraft getretene Novelle stellt erst den ersten Schritt einer noch umfassenderen Änderung des Urheberrechts dar. So ließ auch Bundesjustizministerin Zypries in einer Pressemitteilung bereits verlauten, dass man in dieser Legislaturperiode "noch viel vorhabe". Die Beratungen über den so genannten "zweiten Korb" der Urheberrechtsreform beginnen nächste Woche. Zu erwarten ist eine noch weitergehende Einschränkung der Verbraucherrechte zugunsten der Rechteinhaber. (Joerg Heidrich) / (ad/c't)
Gruss

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Beitragvon schnellie » Freitag 12. September 2003, 17:48

Liebe Grüße
Thorsten alias Schnellie...


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Beitragvon Hank aus Texas » Montag 15. September 2003, 07:05

Dann darf ich ja eigentlich auch meinen Makromedia-Free DVD Player nicht mehr benutzen, denn er umgeht ja, damit ich durch den Viedorekorder durchgeschleift DVDs schauen kann einen Kopierschutz...
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Beitragvon Mad-Dog » Montag 15. September 2003, 20:55

Sehr interessant zu lesen ...

{DESCRIPTION}

Reinschauen lohnt sich !!!
Gruss

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Beitragvon MikeTNT » Montag 15. September 2003, 22:32

Hab ich was verpaßt? Warum ist immer nur von Musikstücken die Rede. Sind Filme nicht urheberrechtlich geschützt? Oder ist es erlaubt, von der Kinoleinwand abzufilmen und die Kopien im Internet zu verbreiten?

Was mich auch noch interessiert: Ich habe einen Digital-Receiver und kann sowohl Radio als auch TV digital aufzeichnen.
Ist das inzwischen verboten? Darf man überhaupt noch darüber sprechen, daß man digital aufnehmen kann? Dürfen urheberrechtlich geschütze Werke überhaupt noch ausgestrahlt werden? Mache ich mich Strafbar, wenn ich VIVA per Videorekorder aufnehme?

Was ist eigentlich mit Stream-Radio? So etwas gibt es offiziell und dort laufen rund um die Uhr urheberechtlich geschütze MP3-Streams. Sobald ich solche Sender höre, wird ein Teil des urheberechtlich geschützten Liedes auf meiner Platte gecached (wenn ich will sogar komplett). Sind solche Sender ab sofort illegale Quellen? Müssen MP3-Sender mit Strafanzeige rechnen?

Ich bin mal gespannt, wann die ersten Gerichtsurteile für Verwirrung stiften.

cu Mike
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Beitragvon Mad-Dog » Donnerstag 11. Dezember 2003, 17:14

neues mal naja.. interessantes (je nach dem im auge des Betrachters)
(HP von Kazaa Lite dicht)

Quelle: heise.de


Tauschbörsen im Copyright-Krieg

Vor einigen Tagen sorgte die Meldung in der P2P-Szene für Aufregung, dass Sharman Networks die Entwickler von Kazaa Lite K++ zur Aufgabe gezwungen hat. Kazaa Lite war eine gecrackte, werbefreie Alternative zur offiziellen Kazaa-Version. Am Wochenende wurden nun die offizielle Kazaa-Lite-Homepage geschlossen. Andere Download-Anbieter des Programms hatten schon früher aufgegeben, nachdem Sharman sie mit Abmahnungen wegen angeblicher Copyright-Verletzungen übersät hatte. Außerdem hatte die Firma bereits im Sommer erwirkt, dass Google zahlreiche Kazaa Lite-Seiten aus seinen Suchergebnissen aussortierte.


Doch die Abmahnungen gegen die ungenehme Kazaa-Version sind nicht der einzige Copyright-Kreuzzug, in den die Betreiber des Kazaa-Imperiums in diesen Tagen involviert sind. Sharmans Content-Partner Altnet schickte Anfang November Abmahnungen an eine Reihe von Firmen, die Tauschbörsennetze und ihre Nutzer im Auftrag der Musik- und Filmindustrie überwachen. Firmen wie Mediadefender und Overpeer warf man darin vor, mit dem Ausforschen von P2P-Nutzern und Verbreiten verfälschter Dateien Altnets Patentrechte zu verletzen. Altnet sicherte sich Ende 2002 die Rechte an zwei Patenten zur Identifizierung von Dateien in Computernetzwerken. Diese so genannten TrueNames-Patente beschreiben das eindeutige Identifizieren von Dateien über ihre Hash-Werte.

Offenbar setzt die Firma diese Patente jedoch nicht nur gegen P2P-Überwacher ein. Die Identifizierung von Dateien über ihre Hash-Prüfsummen ist eine in P2P-Netzen gebräuchliche Technik zum Verifizieren von Suchergebnissen. Altnet-Sprecher Robin Gore bestätigte dazu gegenüber heise online, dass man sich mit der Mehrheit der Tauschbörsen-Anbieter im Gespräch befinde, um sie zur Lizenzierung der Altnet-Patente zu bewegen. "Altnet unterscheidet sich nicht von anderen Firmen, die ihr Geschäft auf P2P aufbauen", betonte Gore. "Wir bitten sie nur darum, unsere Technologie beim Verfolgen ihrer Geschäftsziele nicht ohne unsere Genehmigung zu nutzen."

Brancheninsidern zufolge will Gores Firma mit den Patenten erzwingen, dass Tauschbörsen-Anbieter Altnets DRM-Modell adaptieren. Altnet vertreibt Musik und Filme in Microsofts Windows-Media-Format sowie Computerspiele über Kazaas Tausch-Programm. Kazaa-Nutzern präsentieren sich diese Dateien als Suchergebnisse mit goldenen Icons, die stets vor den regulären Tauschbörsen-Ergebnissen gelistet werden. Wer auf diese Inhalte zugreifen will, wird von Altnet zur Kasse gebeten. Im Oktober gab Metamachine als Betreiber der beiden Tauschbörsen Edonkey 2000 und Overnet bekannt, in Zukunft ebenfalls Altnet-Inhalte über seine Netze anbieten zu wollen. Ob diese Zusammenarbeit als Folge der Patent-Auseinandersetzungen entstand, wurde nicht bekannt.

Doch nicht jeder will sich auf eine Kooperation mit Altnet einlassen. Deutliche Kritik gab es in diesen Tagen vom ehemaligen Grokster-Chef Wayne Rosso. Der Musikindustrie-Veteran, der seit kurzem CEO des spanischen Blubster-Betreibers Optisoft ist, erklärte dazu diese Woche auf dem Branchenevent Music 2.0 in Los Angeles: "Sie versuchen, jedem Tauschbörsen-Netzwerk auf jegliche Weise Altnet aufzuzwingen, um damit de facto unser Business zu kontrollieren. Doch das wird ihnen nicht gelingen." Gegenüber heise online präzisierte Rosso seine Haltung: "Wir glauben nicht, dass Altnets Position rechtlich Bestand hat." Seine Firma habe nicht vor, sich auf irgend welche Lizenzierungsbedingungen einzulassen. Eine Integration des Altnet-Distributionsmodells in Blubster lehne er kategorisch ab.

Auch unter den anderen P2P-Betreibern mehren sich die kritischen Stimmen. So erklärte Brian O'Neal vom Morpheus-Betreiber Streamcast Networks, seine Firma habe keine Pläne, Technologie von Altnet zu lizenzieren. O'Neal bezeichnete Altnet gegenüber heise online als Wolf im Schafspelz. Freenet-Gründer Ian Clarke schließlich erklärte kürzlich auf Slashdot, Altnet wolle P2P zerstören und rief zum Widerstand gegen die Patent-Pläne der Firma auf.

Altnets Expansionspläne offenbaren sich nicht zufällig zeitgleich mit Sharmans Kreuzzug gegen Kazaa Lite. Die werbefreie Tauschbörsen-Version zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie ihren Nutzern die Anzeige der DRM-geschützten Altnet-Inhalte erspart. Allerdings gibt es durchaus auch berechtigte Argumente für das Vorgehen des Tauschbörsen-Anbieters gegen die Verbreitung des gecrackten Programms. Kazaa Lite ermöglicht eine beliebig weite Ausdehnung des individuellen Suchhorizonts, indem es jede Suchanfrage an eine unbegrenzte Anzahl von Supernodes weiterleitet -- eine zunehmende Netzauslastung ist dadurch unausweichlich. Außerdem umgeht Kazaa Lite den Partizipations-Level der Original-Software. Mit diesem will Sharman sicherstellen, dass Nutzer selbst Dateien zum Upload bereitstellen, anstatt sich nur eigennützig zu bedienen. "P2P ist keine Einbahnstraße", meint dazu Sharman-CTO Phil Morle. "Jeder dieser Hacks verringert das P2P-Erlebnis anderer."
Gruss

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Beitragvon xyCommander » Mittwoch 31. März 2004, 02:58

Ich glaube zwar nicht dass die Musikindustrie die folgenden Erkenntnisse von ihrer Hexenjagd abhalten wird aber man sollte doch zumindest wissen, wie schlimm Musik-Downloaden laut Fachleuten ist:

Studie: Tauschbörsen schaden Musikindustrie nicht
Sogar positiver Einfluss auf Albumverkäufe

Chapel Hill (pte, 30. Mär 2004 16:26) - Der Download von Musik via Tauschbörsen hat offenbar doch keinen Einfluss auf den Umsatzrückgang der Musikindustrie. Das wollen zwei Forscher der Universitäten North Carolina http://www.unc.edu und der Harvard University http://www.harvard.edu in ihrer Studie "The Effect of File Sharing on Record Sales" herausgefunden haben. Grundlage für die Untersuchung war der Vergleich von Musikdownloads mit der Marktentwicklung der aktuellen Alben und Songs in den Hitlisten. Die Untersuchung erstreckte sich über 17 Wochen im Jahr 2002. http://www.unc.edu/~cigar/papers/FileSh ... ch2004.pdf

Sogar hohe Downloadraten haben demnach kaum einen Einfluss auf die Albumverkäufe. Die meisten User hätten auch ohne das Vorhandensein einer Tauschbörse die herunter geladenen Songs oder Alben nicht gekauft. Während der durchschnittliche User sich im Untersuchungszeitraum zweimal eingeloggt und 17 Songs herunter geladen hat, stand für einen Tauschbörsennutzer eine Downloadzahl von 5.000 zu Buche.

Die Studie könnte die Argumentation der Musikindustrie entkräften, der Musikdownload in den Tauschbörsen wäre an ihren seit Jahren anhaltenden Verkaufsverlusten Schuld. Insgesamt bedeutet laut Studie der Download von 5.000 Musikfiles den Verlust von nur einer echten CD für die Industrie. Die Nutzung von Tauschbörsen würde also nur einen geringen Anteil an den Verlusten ausmachen. Nach Meinung der Forscher könnten die Tauschbörsen sogar einen positiven Effekt auf die Albumverkäufe haben. (Ende)

Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=040330045
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