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Illegaler Download lohnt nicht mehr

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Illegaler Download lohnt nicht mehr

Beitragvon LTB » Mittwoch 31. März 2004, 17:57

Plattenindustrie verklagt erstmals Nutzer illegaler Tauschbörsen
Strafanzeige wegen Musik-Klau
im Internet: Es kann jeden treffen!
Von MARCUS BENSEMANN

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Illegale Musik-Tauschbörsen im Internet haben Hochkonjunktur. Mehr als 600 Millionen Titel wurden von User in Deutschland allein 2003 widerrechtlich heruntergeladen, klagt die Plattenindustrie. Deren Umsatz stürzte vor allem deshalb um 19,8 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro ab.

Jetzt wollen die Phono-Bosse dem Musik-Klau ein Ende machen. Erstmals gehen sie auch gegen die Nutzer der Börsen vor. Zuvor hatten sie nur die Betreiber rechtlich bekämpft.

Die Deutsche Landesgruppe der International Federation of the Phonograpic Industry (IFPI) hat 68 Strafanzeigen gegen Unbekannt erstattet. Pressesprecher Hartmut Spiesecke kündigt gegenüber Bild.T-Online an: „Es kann jeden treffen.“

Vorbild sind die USA. Dort verklagte der Plattenverband RIAA seit einiger Zeit rigoros Tauschbörsen-Nutzer. Erst kürzlich startet er wieder eine Klagewelle gegen 532 Verdächtige, sogar Minderjährige.

Die Schadenersatz-Forderung – gigantisch. Bis zu 150 000 Dollar pro illegalem Song. Meist kommt es allerdings zu außergerichtlichen Einigungen, vierstellige Entschädigungen werden fällig. Der Effekt: Der US-Plattenmarkt hat sich stabilisiert.

Die Klagewelle der deutschen Plattenindustrie – was muss ich als User jetzt wissen? Bild.T-Online beantwortet die wichtigsten Fragen.

Muss ich jetzt mit einer Strafanzeige rechnen, wenn ich eine illegale Börse benutzt habe?
IFPI-Sprecher Spiesecke kündigt an: „Jeder muss jetzt Angst haben, erwischt zu werden.“ Er schränkt jedoch ein: „Wir fangen erstmal mit den großen Fischen an. Das heißt, wer im großen Stil Musik illegal angeboten hat, muss jetzt zittern.“

Wie können mir die Behörden auf die Schliche kommen?
Die Staatsanwaltschaft kann Internet-Provider bei ihren Ermittlungen zwingen, die IP-Adressen der Verdächtigen festzustellen und weiterführende Informationen herauszugeben. Damit ist es relativ leicht, den Nutzer herauszufinden. So wird aus der Strafanzeige gegen Unbekannt eine gegen eine bestimmte Person.

Warum muss es gleich eine Strafanzeige sein?
Nur wenn die Plattenindustrie Anzeige erstattet, kann die Staatsanwaltschaft die Provider zur Herausgabe der Daten zwingen. Ansonsten gibt es keine rechtliche Handhabe. IFPA-Spiesecke betont: „Wir sind leider gezwungen, den Weg des Strafverfahrens zu gehen.“

Wie hoch könnte die Strafe sein?
Noch offen, weil es noch keine vergleichbaren Fälle gibt. Die IFPI rechnet mit vierstellligen Geldstrafen. Das ist die strafrechtliche Seite, hinzu kommt die zivilrechtliche. Das heißt: Die Plattenindustrie verklagt die Straftäter auf Schadenersatz und Prozesskosten. Das kann teuer werden.

Warum reagiert die Plattenindustrie so drastisch?
Durch den Umsatzeinbruch muss sie etwas unternehmen. Spiesecke: „Das sind keine Peanuts.“ Die positiven Erfahrungen aus den USA geben Rückenwind. Und: Durch verschiedene Aufklärungsaktionen (30 000 Instant Messages, 1300 Briefe an Unternehmen und Hochschulen) haben die Plattenfirmen illegale Nutzer immer wieder gewarnt. Das hat zwar dazu geführt, dass das Unrechtsbewusstsein hoch ist, aber es schreckt offenbar nicht ab.

Ist man nur in Deutschland und den USA so streng?
Nein. Auch Dänemark, Italien und Kanada gehen mittlerweile drastisch gegen das illegale Internet-Geschäft vor.

Wie komme ich auch legal an Musik aus dem Internet?
Es gibt immer mehr Angebote im Internet. Je größter die Nachfrage wird, um so günstiger kann die Musik angeboten werden. Legale Downloads haben zahlreiche Vorteile. Patrick Mushatsi, Content Manager bei T-Online: „Man bekommt immer, was man bezahlt – und garantiert virenfrei. Dazu kommen zahlreiche exklusive Inhalte wie Vorveröffentlichungen. Und: Der Service ist viel größer.“

Fazit: Der illegale Download lohnt nicht mehr.


QUELLE: http://www.bild.t-online.de
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